Änderung der Corona-Auflagen

Seit Montag, 22. Juni 2020 gelten für Gottesdienste in unserer Pfarrei neue Regelungen. Da nur noch ein Sicherheitsabstand von 1,50 m einzuhalten ist, stehen in unserer Pfarrkirche nunmehr 49 Einzelplätze zur Verfügung, wobei Familienangehörige zusammensitzen dürfen. Gläubige müssen nur noch beim Eintreten und Verlassen der Kirche einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Entsprechend diesen Bestimmungen ist bei Beerdigungen wieder ein Requiem im Gotteshaus zulässig und darf auch wieder angekündigt werden. Die Sitzplätze sind selbstverständlich in erster Linie den Angehörigen zu überlassen. Im Friedhof dürfen nunmehr 200 Personen unter Einhaltung

des Sicherheitsabstandes an der Beisetzung teilnehmen.

Danke für Ihr Verständnis!






Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/60_BO) für alle Pfarreien

 Betr.: Diözesane Anweisungen für die Liturgie ab dem 4. Mai 2020 in der Diözese Regensburg zur Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften
- 4. Ergänzung (19.06.2020)


Sehr geehrter Herr Pfarrer,

sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend finden Sie Änderungen der Diözesanen Anweisungen für die Liturgie, zuletzt geändert am 29. Mai 2020:


Erhöhung der Teilnehmerzahl bei Gottesdiensten im Freien und an Beerdigungen auf 100
„In Punkt 1.6. und Punkt 6.4. wird jeweils ´50 Personen´ ersetzt durch ´100 Personen´.“
Verringerung des Mindestabstands auf 1,5 m ab Montag, 22.06.
„In Punkt 1.3. werden die Worte ´von mind. 2 Metern´ ersetzt durch die Worte ´von mind. 1,5 Metern (ab Montag, 22. Juni)´. In Punkt 5.5. (Beichte) werden die Worte ´eines großen Abstandes (mind. 2,5 m) in der Kirche möglich´ ersetzt durch die Worte ´eines Abstandes von mind. 1,5 Metern in der Kirche möglich, der Schutz wird noch erhöht durch ein Sitzen im Winkel, sodass sich Priester und Beichtender nicht direkt ansprechen´.“
Zusammenkunft von 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten
 „In Punkt 9.2. wird nach den Worten ´und Sakramentenvorbereitungen´ eingefügt: ´sowie Zusammenkünfte im öffentlichen Raum von 10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten´. Näheres ist den staatlichen Regelungen zu entnehmen (s. Punkt 9.6.) bzw. bei den Kreisverwaltungsbehörden zu erfragen.“
Veranstaltungen bis 50 Personen im Inneren 100 im Freien (Pfarrheime, Vereinssitzungen), im Kulturbereich bis 100 Personen im Inneren und 200 im Freien
Punkt 9.2. lautet neu, wobei die jetzigen Punkte 9.2. bis 9.5. nach hinten verschoben werden:

„Folgende staatliche Regelung gilt auch für Pfarrheime und Verbände: ´Üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen, insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen, sind ab 22. Juni 2020 mit bis zu 50 Gästen innen und bis zu 100 Gästen im Freien möglich.´ (Pressemitteilung d. Bayer. Staatsregierung v. 16.06.2020)  ´Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich werden mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 100 Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 200 Besuchern im Freien möglich sein. Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt unverändert.´ (ebd.) Näheres ist den staatlichen Regelungen zu entnehmen (s. Punkt 9.6.) bzw. bei den Kreisverwaltungsbehörden zu erfragen.“


Kommunionausteilung
Die Punkte 4.2.1. und 4.2.2. werden ersetzt durch:

„4.2.1. Unmittelbar vor Austeilung der Kommunion ist die Mund-Nasen-Bedeckung anzulegen. Die Hände der Austeiler sind dann gründlich zu desinfizieren. Bei der Austeilung wird die Verwendung einer Zange empfohlen. Berührt der Austeiler während der Austeilung sein Gesicht oder seinen Mundschutz, sind die Hände erneut zu desinfizieren.“


Begräbnis
Punkt 6.4. wird ergänzt:

„Der Termin des Begräbnisses kann in der Presse oder in anderer Weise bekannt gegeben werden.“

Bezüglich der Kirchenmusik und der Maskenpflicht im Gottesdienst warten wir noch auf Konkretionen in der nächsten Woche.

Anhängend der derzeit gültige komplette Text der Anweisung mit den Änderungen (rot markiert).

(Siehe angehängte Datei: 20200619_Anweisungen_Liturgie_Vierte_Aenderung_Text_durchgeschrieben.pdf)(Siehe angehängte Datei: 20200619_Anweisungen_Liturgie_Vierte_Aenderung_Text_durchgeschrieben.docx)

Mit freundlichen Grüßen


Michael Fuchs
Generalvikar


Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/54_BO) für alle Pfarreien

 Betr.: Diözesane Anweisungen für die Liturgie ab dem 4. Mai 2020 in der Diözese Regensburg zur Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften
- 3. Ergänzung (29.05.2020)


Sehr geehrter Herr Pfarrer,

sehr geehrte Damen und Herren,

entgegen unserer Erwartungen sind wegen der Vorgänge in einer Baptistengemeinde in Frankfurt – trotz einiger Lockerungen in anderen Bereichen - von der Bayerischen Staatsregierung keine Erleichterungen zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während eines Gottesdienstes beschlossen worden. Dennoch können bereits jetzt die allgemeinen Bestimmungen des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege zur Tragepflicht auch für die Gottesdienste geltend gemacht werden. Dies bedeutet folgende Änderungen der Diözesanen Anweisungen für die Liturgie, zuletzt geändert am 13. Mai 2020:

 

- In Punkt 1.3., Satz 1 lautet der Text in der zweiten Klammer: „(mit Ausnahme der Liturgen, die gerade einen Text vortragen; der Gläubigen beim Empfang der Kommunion; der Kinder bis zum sechsten Geburtstag; der Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung, aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist)“

Durch dasselbe Ministerum wird mit Schreiben vom 13.05.2020 an die Kreisverwaltungsbehörden das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während eines Gottesdienstes im Freien (z.B. Beerdigungen) empfohlen.

- Punkt 1.6. der Diözesanen Anweisungen wird daher ergänzt: „Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wird empfohlen.“

Außerdem sind ab sofort Taufen mehrer Kinder, Präsenzveranstaltungen der Erwachsenenbildung, Gremiensitzungen (PGR, KV) und Sakramentenvorbereitungen erlaubt – immer unter Wahrung der Regeln des Infektionsschutzes.

- In Punkt 5.1. „Taufe“ wird der erste Satz ersetzt: „Unbeschadet der Möglichkeit der Nottaufe ist die Taufe eines einzelnen Täuflings oder mehrere Täuflinge möglich.“

- Punkt 5.2. Erstkommunion und Beichte lautet nun: "Da bis 31.August 2020 keine Großveranstaltungen möglich sind, ist eine Erstkommunion in feierlicher Form, v.a. im Hinblick auf die anschließende weltliche Feier kaum ratsam. Inzwischen hat die Bayerische Staatsregierung aber eine Vorbereitung „von Kindern auf die Erstkommunion als Teil kirchlicher Bildungsarbeit in kleinen Gruppen wieder möglich“ gemacht. Deswegen kann die Erstkommunion unter Beachtung der in dieser Anweisung genannten Bedingungen für Gottesdienste in einfacher Form gefeiert werden, z.B. in kleineren Gruppen auf mehrere Sonntage verteilt. Voraussetzung dafür ist, dass die Erstkommunionkinder vorbereitet sind (Hilfen zur Vorbereitung bspw. auch unter https://seelsorge-regensburg.de/materialien/Kommunion) und die Erstbeichte erfolgt ist."

- Punkt 6.4. Begräbnis wird um den Satz "Bei Sammelrequien wird empfohlen, kein Messstipendium anzunehmen" ergänzt.

- Bei den „Praktischen Hinweisen“ der Diözesanen Anweisungen lautet nun der zweite Spiegelstrich: „Gremiensitzungen (Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung) und Sakramentenvorbereitungen sind als Präsenzsitzung unter Beachtung der bekannten Infektionsschutzregeln erlaubt.“ Der zweite Satz im dritten Spiegelstrich entfällt.

- Bei den „Praktischen Hinweisen“ der Diözesanen Anweisungen wird außerdem ergänzt: „Wer über die vorgesehenen Größen bei Gottesdiensten im Freien und Veranstaltungen hinausgehen möchte, hat die Möglichkeit und die Pflicht, dies beim zuständigen Gesundheitsamt unter Vorlage eines speziellen dafür erarbeiteten Infektionsschutzkonzepts zu beantragen.“

Auf Grund von Nachfragen möchte ich darauf hinweisen, dass bei Falschangaben von Gläubigen zum Hausstand nicht der Pfarrer/Pfarradministrator verantwortlich ist, der sich auf die Angaben der Gläubigen verlassen darf.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich Ihnen allen danken für das geduldige Mitgehen auf diesem herausfordernden Weg. Möglicherweise erleichtern die aktuellen Änderungen das Werben und die Einladung weiterer Gläubiger zum Besuch der Gottesdienste und zum Empfang der Sakramente, wozu ich Sie ausdrücklich ermutigen möchte.

Viele machen in diesen Sommermonaten einen „Urlaub dahoam“. Vielleicht können Sie sich dazu Gedanken machen, wie wir unsere Kirchen für die Daheim-Urlauber noch bewusster öffnen und bewerben können mit Führungen, Gebetsangeboten, Rücksprachen mit Tourismus-Büros, usw.. Die Hauptabteilung Seelsorge wird demnächst auch einige Ideen weitergeben und freut sich ihrerseits über Anregungen.

 

Anhängend der derzeit gültige komplette Text der Anweisung mit den Änderungen (rot markiert).

(Siehe angehängte Datei: 20200529_Anweisungen_Liturgie_Dritte_Aenderung_Text_durchgeschrieben.docx)(Siehe angehängte Datei: 20200529_Anweisungen_Liturgie_Dritte_Aenderung_Text_durchgeschrieben.pdf)

Mit freundlichen Grüßen für ein gesegnetes Pfingstfest


Michael Fuchs
Generalvikar

 

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/47_BO) für alle Pfarreien
 Betr.: Diözesane Anweisungen für die Liturgie ab dem 4. Mai 2020 in der Diözese Regensburg zur Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften
- 2. Ergänzung (13.05.2020) "BESTATTUNGEN"


Sehr geehrter Herr Pfarrer,

sehr geehrte Damen und Herren,

zu den diözesanen Anweisungen vom 29.04.2020 gibt es nunmehr die erwartete weitere Ergänzung zu den Bestattungen. Nach Mitteilung des Katholischen Büros vom 12.05.2020 hat die bayerische Staatsregierung bekannt gegeben, dass Bestattungen wie Gottesdienste im Freien zu bewerten sind (vgl. dazu auch die FAQ des Innenministeriums unter https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php (dort unter "Was gilt bei Bestattungen?")

Punkt 6.4 der diözesanen Anweisungen lautet deshalb ab sofort:

6.4 Begräbnis: Für Bestattungen gelten analog die Vorschriften zu den Gottesdiensten im Freien. Danach dürfen bei Bestattungen 50 Personen teilnehmen. Die Personen halten einen Abstand von 1,5 m zueinander ein. Trauerfeiern in geschlossenen Räumen sind zulässig, wenn die Türen geöffnet sind. Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab und am aufgebahrten Sarg sind möglich, wenn vor jeder Nutzung das berührte Gerät desinfiziert (Wischdesinfektion) wird. Für das Requiem gelten die obigen kirchlichen Vorgaben für die Feier der Messe.

Anhängend der derzeit gültige komplette Text der Anweisung mit den Änderungen.

(Siehe angehängte Datei: 20200513_Anweisungen_Liturgie_Zweite Änderung_Text_durchgeschrieben.pdf)(Siehe angehängte Datei: 20200513_Anweisungen_Liturgie_Zweite Änderung_Text_durchgeschrieben.docx)

Mit freundlichen Grüßen


Michael Fuchs
Generalvikar